Austria Export: "Software und Automation"
Vorwort von:
Walter Koren
Leiter Austrian Trade
Software-Land Österreich
Die österreichischen Informationstechnologie- und Softwareunternehmen halten sich trotz internationaler Wirtschaftskrise ganz ausgezeichnet. Neben der Software gibt es in Österreich kaum ein anderes „Intelligenzprodukt“, das dank der hier verfügbaren Expertenkenntnisse mit einer so hohen und im Land verbleibenden Wertschöpfung produziert wird. Die IKT-Branche ist nicht nur nach Mitarbeiterzahl und Wertschöpfung die größte österreichische Branche, sondern laut dem Verband Österreichischer Software Industrie (VÖSI) auch für 25 % des Wirtschaftswachstums und 30 bis 40 % des Produktivitätszuwachses des BIP verantwortlich. In Wien werden z. B. 14,8 % der Bruttowertschöpfung durch Informationstechnologie erzielt, während der Tourismus „nur“ 2,3 % beiträgt.
Die Anforderungen an die Branche sind hoch: Die Kunden verlangen einerseits einen immer rascheren Return on Investment, andererseits muss bei den internen Kosten stark gespart werden, um konkurrenzfähig und sogar überlebensfähig zu bleiben. Erfolgsrelevant für die Branche ist weiters die Tatsache, dass trotz eher sinkender Budgets die IT-Projekte der öffentlichen Hand in der Regel rasch und zielorientiert durchgeführt werden können – ganz unter dem Gesichtspunkt, dass Verwaltungshandeln auch im öffentlichen Bereich ohne IT-Einsatz heutzutage nicht mehr möglich ist. Der Staat agiert hier des Öfteren als Initialzünder, der innovative IT-Projekte fördert und den fließenden Übergang in die Privatwirtschaft ermöglicht. Beispiele in diesem Zusammenhang sind die elektronische Rechnung, E-Health-Projekte und generell der Bereich E-Government, wo Österreich zu den globalen Spitzenreitern zählt.
Rund 15.000 Mitarbeiter finden in den Mitgliedsbetrieben des VÖSI wie Brain Force, CSC, Data Systems Austria, Siemens, UNiQUARE u. v. a. interessante und zukunftssichere Arbeitsplätze. Das jährliche Umsatzvolumen der VÖSI-Mitglieder beträgt mehr als drei Milliarden Euro und stellt damit einen signifikanten Teil der heimischen Wirtschaft dar. Selbstverständlich gibt es zusätzlich dazu zahlreiche weitere relevante Unternehmen, die sich mit „Bits und Bytes“ auseinandersetzen. Und naturgemäß ist speziell für Software und Kommunikationstechnologie die Kategorisierung nicht ganz einfach. Daher ist es Anliegen und Aufgabe dieser Publikation, möglichst „beispielhaft“ zu agieren und einen interessanten Überblick über die zahlreichen innovativen und exportfähigen (Dienst-)Leistungen der österreichischen Wirtschaft in diesem Bereich zu bieten.
Seite von technosert
Die gesamte Broschüre AUSTRIA EXPORT "Software und Automation" können Sie von der Website der WKO-Aussenwirtschaft downloaden.